Mit Tempo 30 nach Cusco
Und schon wieder hieß es früh Aufstehen in Puno. Um 6 Uhr klingelte der Wecker. Nach einem leckeren Frühstück (Kommentar Ela: “Naja, lecker…”) ging es mit dem Taxi zum Bahnhof. Glücklicherweise konnten wir gerade noch ein Ticket kaufen und danach unser Gepäck aufgeben. Da wir die Tickets so spät kauften, waren wir gegen Ende des einen Waggons und hatten um uns herum noch genügend Platz. - Das war super. Um punkt 8:00 Uhr ging die Reise dann los.
Die Zugfahrt gestaltete sich sehr gemütlich, wir tuckerten mit geschätzten 30 km/h durch das Tal. Zwischendurch gab es immer wieder spektakuläre Sichten auf die Landschaft. Um die Mittagszeit herum hielten wir dann am höchsten Bahnhof der Welt: La Raya auf 4319m Höhe. Danach kam das Mittagessen was wir morgens schon bestellt hatten. Für Ela gabs Sandwiches und für mich (mal wieder) Lomo Saltado. Bis jetzt war das unser teuerstes Essen, da wir insgesamt 22 $ zahlten. (Sonst zahlen wir ca. 40-55 Soles, umgerechnet ca. 10 €).
Interessant zu sehen war, wie sich die Landschaft ab dem höchsten Punkt langsam veränderte. Da es jetzt fast nur noch Bergab ging, wurde es langsam immer grüner und grüner, und die Erde veränderte sich von Felsig und Sandig zu Felsig und Lehmig. Bei La Raya war das Wetter auch ziemlich bedeckt, und es Hagelte sogar ein bisschen.
Um kurz vor 6 Uhr kamen wir dann wohlbehalten in Cusco an. Nachdem uns die Taxifahrer im Bahnhof für 10 Soles zum Hotel bringen wollten, sind wir raus vor den Bahnhof gegangen und haben nur 3 Soles bezahlt.
Unser Hotel “Rumi Punku” hatte unsere Reservierung zum Glück erhalten, nur sie erst Montags (also während der Zugfahrt bestätigt) . So wussten wir nicht genau ob wir überhaupt ein Zimmer kriegen würden, aber glücklicherweise war alles in Butter.
Obwohl die Reise überhaupt nicht anstrengend war und wir noch ziemlich Fit waren, sind wir abends im Hotel geblieben, haben mit spärlichem Wasser geduscht und sind danach ins Bett gegangen…